Wege, die Schule im Dorf zu lassen

Unser Vorschlag, Dorfschulen in Form von Mehrklassenschulen zu erhalten ist ja nichts Neues. Mehrklassenschulen sind insbesondere in den letzten 30 Jahren in unseren Nachbarländern eine zentrale Organisationsform für die Stützung des ländlichen Raumes geworden. Das sagen nicht WIR, sondern das belegen Studien und Untersuchungen. Darum geht es hier.


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walter Forum Admin

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Zukunftskongress Uni Magdeburg. Auch hier finden sich alle Argumente, welche GEGEN eine weitere Zentralisierung sprechen:

Die im Schulentwicklungsplan von 2003 festgeschriebenen Schließungen von Schulen, die in
einigen Fällen ein Abweichen vom Prinzip der wohnortnahen Grund- und Hauptschulen
bedeutet, haben neben weiteren Wegen zu einer neuen Ausweichschule mit entsprechender
Organisation im öffentlichen Nahverkehr auch andere weitreichende Auswirkungen und
Konsequenzen. Neben Veränderungen in der Infrastruktur müssen ebenso Änderungen in der
sozio-kulturellen Infrastruktur einer Kommune bedacht werden (beispielsweise Schließung
von Turnhallen für den Schul- und Vereinssport; Wegfall der Schulaula für öffentliche
Veranstaltungen etc.).


Unsere Ausgangs-These lautet:
Schulschließungen als geplante Antwort auf sinkende Schülerzahlen bis 2015 sind unter Bezug
auf betriebswirtschaftliche (aber auch bildungspolitische) Kriterien keine Lösung. Mit dem
Konzept einer neuartigen „Multifunktionsschule“, das auf Bündelung, Vernetzung und
Kooperation setzt, können strukturelle, finanzielle und personelle Ressourcen im
Gemeinwesen ermittelt, aktiviert, gebündelt und genutzt werden. Durch die Einbindung von
Ressourcen im Gemeinwesen, durch Kooperation und die Vernetzung von Standorten und
Manpower können letztlich sogar Kosten gespart werden.


Die ganze Studie

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